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Wie stark müssen sie sein, um hier zu arbeiten!

Anita Fasan (Vertreterin der Schüler), Marie-Louise Behrens, Ursula Bastian, Volker Müller, Anja Dörner, Andreas Zimmermann, Daniela Arndt, Christoph Wiechers
Anita Fasan (Vertreterin der Schüler), Marie-Louise Behrens, Ursula Bastian, Volker Müller, Anja Dörner, Andreas Zimmermann, Daniela Arndt, Christoph Wiechers

Marie-Louise Behrens widmet das Abschiedsgeschenk ihres Lehrerkollegiums der Arbeit der Arche Noah

Ihre Joggingstrecke führt sie in Essen am Ronald McDonald Haus vorbei. Einer der Gründe warum sich Marie-Louise Behrens gedanklich immer wieder mit dem Thema Kinderhospiz befasst. „Ich finde die Arbeit eines Kinderhospizes so wertvoll und beeindruckend“, sagt sie „und frage mich, wie stark sie sein müssen, um hier zu arbeiten.“

Marie-Louise Behrens war stellvertretende Schulleiterin an dem kaufmännisch ausgerichteten Klaus-Steilmann-Berufskolleg in Wattenscheid und wechselte jetzt als Leitung nach Solingen. Ihr Abschiedsgeschenk, so wünschte sie es sich, sollte der Arche Noah zu Gute kommen. Das Kollegium (85 Lehrerinnen und Lehrer) und ihre Klassen sammelten für sie. Eine Schülerin und Vertreter des Kollegiums überbrachten jetzt zusammen mit ihr stolze 600 Euro.

Volker Müller, Lehrer der Schule mit 1.700 Schülerinnen und Schülern: „Die heutige Spendenaktion von Frau Behrens wird breit im Kollegium getragen und findet bei uns inhaltlich viel Anklang. Es gibt eine Tradition mit der Arche an unserer Schule. Einzelne Kollegen haben privat schon einmal für ihre Einrichtung gespendet. Für die Zukunft planen wir gerade eine konzeptionelle Zusammenarbeit mit Hospizen. Die Arche wird eine der Einrichtungen sein mit denen wir zukünftig Schülerarbeit betreiben.“

Und Daniela Arndt, sie unterrichtet Politik, Recht und Religion, ergänzt: „Ich spreche in meinem Unterricht Themen an, von denen ich sage, ihr müsst euch damit auseinandersetzen bevor ihr betroffen seid. Da geht es auch um das Sterben. Ich merke sehr deutlich, dass viele zu Hause dieses Thema überhaupt nicht berühren wollen. Wir haben bereits schon Erwachsenenhospize gemeinsam besucht und ich kann mir das auch gut für Kinderhospize vorstellen. Wir brauchen unbedingt eine Nähe zu diesen Themen.“


#_wunscherfueller: Kollekte 2.0 für die Arche Noah

„Wowwwww!“ – die haben uns aber mal richtig beeindruckt. Hejin Sabri, Laura Emmer, Sara Görgen und Lea Möller wissen, was im Social Media Bereich zu tun ist, wenn man als Projektgruppe für den Weihnachtsgottesdienst des Emschertal Berufskollegs die Teilaufgabe „Spendensammlung“ übernimmt.



In den Vorjahren, so ihr Lehrer Burkhard Giese, kamen hier immer ca. 150 Euro zusammen. 2019 waren es jetzt 1630,60 Euro. Faktor 11 durch Cleverness und Medienkompetenz. Die vier zogen wirklich alle Register. Eine Präsenz bei Instagram, Hashtag #_wunscherfueller, ein eigener Paypal-Moneypool für ihr Projekt und auch die ganz normalen Klingelbeutel am Kirchenausgang sowie eine Bezuschussung wegen der guten PR von Seiten der Schülervertretung in Höhe von 300 Euro machten den Gesamtbetrag aus.



Laura Emmer: „„Da wir im sozialpädagogischen Bereich sind, haben wir uns etwas ausgesucht, was mit Kindern zu tun hat. Über die Internetseite der Arche  Noah haben wir gesehen, dass sie Ausflüge machen, wie z.B. zum Planetarium. Das hat uns mega angesprochen, das wollten wir gerne unterstützen.“ Und Lea Möller ergänzt: „Wir würden uns sehr freuen, wenn das Geld, das uns für die Arche gegeben wurde, für die Ausflüge genutzt würde. Wir finden, dass das eine tolle Sache wäre!“

Die vier sind in der Unterstufe für die Erzieherausbildung des Emschertal Berufskollegs, das in Herne und Wanne ca. 2.000 Schülerinnen und Schüler ausbildet. Traditionell richtet dieser Zweig immer am letzten Schultag vor Weihnachten einen Gottesdienst aus, der ca. 150 Teilnehmer hat. Einzelne Aspekte des Gottesdienstes werden dann in Kleingruppen erarbeitet. Lea, Hejin, Laura und Sara waren 2019 das Team für die Spenden.


Achtenbeckswegfest in Herten: Grillen für die Arche Noah

Das Garagenfest mit der Nachbarschaftsgemeinschaft am Achtenbecksweg in Herten hat eine langjährige Tradition. Gegrilltes, Getränke und Geselligkeit – bei einer leckeren Bratwurst oder einem erfrischenden Kaltgetränk kommen Menschen prima miteinander ins Gespräch.

Wenn mit einem solchen Anlass noch ein guter Zweck bedient wird, ist es umso schöner. Beim im Jahr 2019 ausgerichteten Fest kam ein Überschuss von 620 Euro zusammen. Der Hinweis eines Anwohners, das Geld doch einer Hospizeinrichtung für Kinder zukommen zu lassen, fand breiten Zuspruch. So kam die Arche Noah Gelsenkirchen ins Spiel.

Daniel Siegeln, der mit der Organisation des Achtenbeckswegfestes betraut war, brachte den Geldbetrag persönlich in der Arche Noah vorbei und nahm aus dem Gespräch mit der stellvertretenden Bereichsleiterin Alina Schmitt einen erheblichen Erkenntnisgewinn über die Lebensbedingungen der Arche-Gäste und ihrer Familien mit.

Das Team der Arche Noah sendet ein herzliches Dankeschön nach Herten!


Neujahrsüberraschung durch DC Rache Engel

Kaum, dass die Weihnachtsengel verflogen waren, hat eine Delegation des DC Rache Engel der Arche Noah eine schöne Neujahrsüberraschung beschert.

Der Dartclub, der sein Domizil in der Gaststätte „Schacht V“ in Wanne-Eickel hat, wo auch die Heimwettkämpfe in der Rhein-Ruhr-Liga ausgetragen werden, war bereits vor einem Jahr zu Besuch in der Arche Noah. Teamkapitänin Nike Evrard erinnert sich: „Unser Ansatz ist es, Kindern etwas Gutes zu tun. Nachdem uns Frau Dörner damals durch die Einrichtung geführt hat, waren wir derart beeindruckt, dass wir uns gesagt haben: Hierher möchten wir nochmal kommen.“

Und sie kamen wieder. Nike Evrard hatte ihre Teamgefährten, Ingo Ammer, Oliver May und Sabine Hiedels mitgebracht – und eine Vielzahl an Präsenten für die jungen Gäste in der Arche Noah. Um dies zu bewerkstelligen, wurden einige Beitragszahlungen der Vereinsmitglieder für diesen guten Zweck verwendet.

Das Team der Arche Noah sagt herzlichen Dank für dieses starke Engagement!


Spendenmarathon für die Arche Noah

Der von Claudia Breitwieser organisierte Facebook-Spendenmarathon zu Gunsten der Arche Noah Gelsenkirchen hat bereits eine beachtenswerte Tradition. Seit 2010 organisiert die Oberhausenerin diese Spendensammlung. Im Jahr 2019 wurden auf diese Weise sagenhafte 2.500 Euro bei der Sammlung eingespielt. Das Facebook-Portal Sammlung Kinderhospiz Arche Noah Gelsenkirchen  informiert regelmäßig über die Aktivitäten.

„Ich kann es kaum glauben, dass ich nun schon zum elften Mal in der Arche Noah bin“, ringt Claudia Breitwieser nach ihrem Zeitgefühl. Mit dabei hatte sie zwei großzügige Spenderinnen, die ihr Projekt bereits seit längerer Zeit unterstützen. Im Zuge der symbolischen Scheckübergabe erhielten die drei Besucherinnen durch Arche-Bereichsleiterin Anja Dörner eine persönliche Führung durch die Einrichtung.

Das Team der Arche Noah spricht Claudia Breitwieser und allen, die zu diesem Spendenerlös beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön aus.


Praxisnetzwerk trifft Herzensentscheidung

Seit über 20 Jahren ist Jürgen Watanabe selbstständig und betreibt ein regionales Praxisnetzwerk – vor allem in den Segmenten Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Daniela Skrybeck hat er am Mittwoch die Arche Noah besucht und eine Spende in Höhe von 200 Euro an die stellvertretende Bereichsleiterin Alina Schmitt überreicht.  

Dieser Betrag konnte durch die Kursgebühren eingespielt werden, der für die Teilnahme am Workshop „Entspannung im Weihnachtsstress“ erhoben wurde. Dass als begünstigte Einrichtung die Arche Noah auserkoren wurde, bezeichnet Daniela Skrybeck als Herzensentscheidung. „Ich veranstalte Entspannungsseminare in Kindergärten und finde es schön, wie Mutter und Kind durch kleine Rituale eine ganz tolle Zeit erleben. Aber dann gibt es eben auch Kinder, die es nicht so gut haben. Gerade an diese Kinder sollte man viel öfter denken.“

Das Team der Arche bedankt sich ganz herzlich beim Praxisnetzwerk Watanabe für diese großartige Geste.


Anlegen für die Arche Noah

Waffelduft und Plätzchentüten – damit überraschten am 19. Dezember, kurz vor Weihnachten, die Mitarbeiter der Volksbank Ruhr Mitte in der Hauptstelle in Buer wohl so manchen fleißigen Sparer.

 

Unter dem Motto „Nicht jedes Geschenk muss verpackt sein“ sammelte man am Goldbergplatz in der Adventszeit für die Arche Noah Kurzzeiteinrichtung und Hospiz für Kinder. Die Mitarbeiter brachten Waffelteig und selbstgebackene Plätzchen mit und boten diese gemeinsam mit Kaffee gegen eine Spende für die Einrichtung an. Simone Crosberger berichtet: „Es wurde kein fester Preis vorgegeben, sondern um eine Spende gebeten. Wahrscheinlich war auch das der Grund für die hohe Summe“ – 751,- € erbrachte der Verkauf an nur einem Tag. Diese tolle Aktion rechnete auch der Vorstand der Volksbank hoch an und rundete auf 1000,- € auf.

Alina Schmitt, Stellvertretende Bereichsleitung der Arche Noah, besuchte die Mitarbeiter zu Jahresbeginn und bedankte sich im Namen der Arche Noah herzlichst für die Spende und das Engagement!


Superidee aus der Belegschaft

Die Firma Allweiler stellt Spezialpumpen her. 2019 mit so großem Erfolg, dass die international aufgestellte Muttergesellschaft ihr Unternehmen in Kirchhellen besonders auszeichnete. Helmut Metternich, der Werksleiter: "Unter anderem bekamen wir ein Budget für Team-Polohemden für die ganze Belegschaft zur Verfügung gestellt. 2.100 Euro über deren Verwendung meine Mannschaft dann aber anders entschieden hat. Von der Basis kam die Idee, das Geld zu spenden. Die Arche Noah schien uns ein sehr sinnvoller Empfänger zu sein."

Metternich zeigte sich bei der Übergabe des Spendenschecks an Alina Schmidt sichtlich stolz über seine Leute, die so uneigennützig ihr eigenes Budget für den guten Zweck zur Verfügung gestellt hatten. Auch in der Firmenzentrale kam diese Initiative richtig gut an. Einen herzlichen Dank nach Kirchhellen!


Spenden statt Schenken

Selbst nach dem Jahreswechsel erreichen die Arche Noah – Kurzzeiteinrichtung und Hospiz für Kinder noch zahlreiche Spenden aus der Weihnachtszeit.

 

Die Idee, an Stelle von teuren Weihnachtsgeschenke, dass Geld für einen guten Zweck zu spenden, verfolgte auch Iris Sohn. Die Gelsenkirchenerin verkauft in Ihrer Handelsagentur Haarpflegeprodukte von Kevin Murphys an die umliegenden Friseursalons. Zu Weihnachten plante sie in Absprache mit Ihren Kunden und Mitarbeitern von Weihnachtsgeschenken abzusehen und das Geld lieber der Arche Noah zu Gute kommen zu lassen. Ihre Kunden hätten die Idee begeistert unterstützt: „Sie haben drauf verzichtet und fanden auch die Idee für die Arche Noah zu spenden gut. Der ein oder andere Salon hat mich sogar gefragt, ob er nicht auch etwas zusätzlich spenden kann und man eine gemeinsame Spende macht“ – Ein Plan für das kommende Jahr, erklärt Frau Sohn.


In diesem Jahr können 1000,- Euro auf den symbolischen Spendenschein notiert werden, den die stellvertretende Bereichsleiterin Alina Schmitt annimmt. Das Team der Arche Noah bedankt sich bei Frau Sohn und den Kevin Murphy- Partnersalons  sehr herzlich für die nachhaltige Unterstützung.