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Herzliche Grüße aus Kirchhellen

Der Kinderkarneval verhilft zu einer 2.000-Euro-Spende für das Kinderhospiz Arche Noah in Gelsenkirchen

 

von Marco Willer für kirchhellen.de

 

Der Kinderkarneval im Brauhaus erlebte einen nicht erwarteten Ansturm und war ein voller Erfolg, denn es kam durch Eintrittsgeld und kleinere Spenden für Zuckerwatte und Popcorn eine beachtliche Summe zusammen, die kirchhellen.de auf insgesamt 2.000 Euro aufgerundet hat.

 

Dank der Hilfe der Volksbank Kirchhellen, Kinderbelustigung der Brezelbrüder, Bäckerei Kläsener, HS-Sound, Einfallsreich-Event mit Cinderella, KG Boyer Narren, vielen Freunden und Helfern und nicht zuletzt dem Brauhaus am Ring als Gastgeber der Veranstaltung, war es möglich, dieses Event durchzuführen.

 

Wir freuen uns, dank der zahlreichen Partner und Unterstützer von kirchhellen.de solche Veranstaltungen durchführen zu können!



Wissen Sie, was Dampferfreunde ausmacht?

1.600 Euro brachte Marc Weber jetzt zusammen mit seiner Frau Sarah und seiner Tochter Aaliyah zu uns

Der Schreiber dieser Zeilen ist schon etwas älter. Wenn ihm jemand sagt, dass er ein Dampferfreund sei, zeigt ihm sein Kopfkino schnittige Dampflokomotiven im Wilden Westen oder wuchtige Dampfwalzen, die auf noch qualmendem Asphalt für ebene Straße sorgen. Auch die ästhetisch schöne Dampfmaschine aus Kupfer kommt ihm in den Sinn, die sicherlich viele Freunde hat. Wie gesagt: Er ist etwas älter, nicht so ganz auf der Höhe der Zeit.

 

Dampferfreunde sind natürlich die Anhänger der elektrischen Rauchproduktion, die nicht länger die Zigarette zur Nebelbildung nutzen wollen. Und solche fortschrittlichen Individuen gruppieren sich gerne auf Facebook zu verschworenen Gemeinschaften, die untereinander freundschaftlich verbunden sind.

 

Marc Weber ist der Initiator der Facebookcommunity Cloud Chaser Brotherhood. Er sorgt dort  für einen regen Informationsaustausch über Produkte und Erfahrungen mit dem neuartigen Raucherlebnis. Und er hat dort eine Spendenaktion für uns ins Leben gerufen. Marc Weber : „Die Idee dazu ist mir gekommen, als ich selbst im Krankenhaus lag. Ich habe gedacht, dass wir doch etwas zurückgeben und Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen können.

 

Wissen Sie was Dampferfreunde ausmacht? Genau: Es sind FREUNDE der Arche, die VollDAMPF machen, wenn es um´s Helfen geht. Klasse!



Tag der Kinderhospizarbeit 2018

Arche Noah wirbt um Verständnis für besondere Familien

 

„Eltern schwerstkranker Kinder – wir reden hier von Kindern mit einer eingeschränkten Lebenserwartung – müssen frühe Hilfen durch ein Kinderhospiz in Anspruch nehmen können, ohne dafür schief angesehen zu werden!“ Für die Leitung der Arche Noah, Ina Mentges-Schröter, ist der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit 2018 am 10. Februar eine gute Gelegenheit, um auf die Lage und Erwartungen der Familien hinzuweisen.

 

Eine betroffene Mutter beschreibt ihre Situation so: „Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich ziemlich stark aufpassen muss, dass nicht der ganze Rest der Familie auf der Strecke bleibt. Dass da ein riesiger Scherbenhaufen entsteht, weil nicht nur das Kind dann irgendwann stirbt und man ein Kind verloren hat, sondern dass letztendlich die ganze Familie daran zerbricht.“

 

Was viele sich einfach nicht vorstellen können, ist für Familien mit einem schwerstkranken Kind tägliche „Normalität“. Das Zusammenleben fordert Eltern und Geschwister psychisch und physisch maximal. Nichts ist so wie in anderen Familien. Bruder oder Schwester stehen oft im Schatten. Paarbeziehungen müssen Belastungen auffangen, an denen sie wachsen oder zerbrechen können.

Als Entlastung können Familien, deren Kinder einen Pflegegrad haben, mehrere Wochen im Jahr die Leistungen eines Hospizes oder einer Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen. Diese Aufenthalte werden von verschiedenen Kostenträgern getragen und sind für die Familien kostenlos.

 

Solange die Kinder noch sehr jung sind, brauchen die Eltern diese Möglichkeit oft nicht. Die Pflege eines sehr kleinen erkrankten Kindes unterscheidet sich erstmal nicht wesentlich von der eines nicht erkrankten. Die Belastungen und Einschränkungen wachsen aber mit steigendem Lebensalter und Entwicklungsunterschied zu Gleichaltrigen. Der Förder- und Assistenzbedarf rund um die Uhr nimmt kontinuierlich zu. Ohne Entlastung verbraucht die lange Zeit der Inanspruchnahme die Kräfte der gesamten Familie.

Ina Mentges-Schröter: „Oft sind den Familien die für sie bereitstehenden Hilfen gar nicht bekannt. Um das zu verbessern, setzen wir uns für eine bessere Kommunikation der vielfältigen Hilfsangebote ein und engagieren uns dafür, dass die Familien so früh wie möglich von den Hilfsangeboten erfahren.“


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arche wissen zudem ganz genau: Eltern, die ihre Kinder „weggeben“, werden schnell schief angesehen. Anja Dörner, Bereichsleitung der Arche: „Uns berichten viele Familien, dass es in ihrem Umfeld auch Unverständnis ausgelöst hat, wenn sie ihr Kind zu uns geben. Das wird dann vorschnell als ‚Abschieben‘ gedeutet. Den Eltern werden Vorwürfe gemacht. Wir wissen aber, dass Eltern diesen Schritt bereits von sich aus soweit wie möglich hinauszögern. Sie haben selbst große Zweifel daran, dass es richtig ist, ihr hilfloses Kind in unsere Obhut zu geben. Es ist für die Familien ein immens wichtiger Prozess, zu verstehen, dass diese Hilfe notwendig ist. Besonders, wenn sie auf lange Sicht denken.“ Anja Dörner weiter: „Die Familien müssen verstehen lernen, wie stark ihre Kräfte sind, aber auch ihre Grenzen kennen. Der Druck von außen, der ihnen die Annahme der Hilfe erschwert, die sie elementar brauchen, darf nicht sein.“

Ina Mentges-Schröter: „Die Arche Noah entwickelt zusammen mit den Familien Unterstützungskonzepte, die die Entlastung der Familien und die Betreuung, Pflege und Förderung der Kinder beinhalten. Das hat mit ‚Abschieben‘ nichts zu tun. Das ist eine Bündelung von Kräften im Interesse aller. Dazu gehören auch weitere externe Hilfsangebote, die sachliche sowie psychische und emotionale Verbesserungen für alle Beteiligten bewirken.“

 

Am 10. Februar wird die Arche Noah im gesamten Gelsenkirchener Stadtgebiet mit großen grünen Fahnen auf den Tag der Kinderhospizarbeit hinweisen. In den Einrichtungen der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH, zu der die Arche gehört, wird mit verschiedenen Aktionen auf das Thema aufmerksam gemacht. Das Umfeld der Familien – also wir alle – sollen verstehen, dass diese sehr „besonderen“ Familien anders leben als die „normalen“. Sie brauchen die Unterstützung der Gemeinschaft und keine Vorwürfe aus der Vorurteilsschublade!

 

Für weitere Informationen: Uwe Becker, Unternehmenskommunikation, u.becker(at)st-augustinus.eu, Tel.: 0209 172-3188


„Salon Susanne“ öffnet seine Tür und sammelt für die Arche Noah

Am Montag waren Susanne Detmers und Sarah Keune vom Salon Susanne zu Besuch in der Arche Noah. Sie kamen nicht mit leeren Händen, mit dabei hatten sie einen Scheck in Höhe von 600 Euro.

 

Zur Eröffnung der neuen Etage des „Salon Susanne“ luden Susanne Detmers und ihr Team am 29.11.2017 zum Tag der offenen Tür ein: Zirka 250 Menschen kamen und machten sich einen Eindruck von dem vielfältigen Angebot. Von Wimpernverlängerungen zu Massagen bis hin zum gepflegten Bart - alles möglich im „Salon Susanne“. Doch das eigentliche Highlight lag in der neuen ersten Etage: das Zweithaarstudio. Dort fertigt die seit 28 Jahren selbstständige Susanne Detmers Perücken und Toupets für Jung und Alt an.

 

Da sie durch ihr Zweithaarstudio viele Schwerstkranke als Kunden hat, lag es für sie auf der Hand, etwas in diese Richtung zu spenden. Sie bat zur Eröffnung, keine Blumen mitzubringen. Stattdessen sollten die Besucher etwas Geld in ein kleines Schweinchen schmeißen. So kam es zu einem großen Spendenbetrag, den das „Salon Susanne“-Team auf 600 Euro aufstockte. 

 

Statt das Geld in die Forschung zu spenden, sollte es gezielt an ein Projekt gehen, in dem Betroffenen vor Ort direkt geholfen wird. Da schien es den Frauen, dass das Geld in der Arche Noah bestens angelegt ist.

 

Das Team der Arche Noah bedankt sich beim „Salon Susanne“ und den großzügigen Spendern, die ihnen dadurch eine enorme Hilfestellung geben. 


Die Arche ist ein offenes und fröhliches Haus

Wir freuen uns über Besuche und geben Interessierten gerne Auskunft. So geschehen mit sechs Schülerinnen des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium aus Gelsenkirchen Buer.

 

Amrei Laudien, Leonie Ljoljic, Lara Middrup, Lara Köller, Hanna Kampermann und Emely Pleischl sind in der 11. Klasse in einem freiwilligen Projektkurs zum Thema „Tod und Sterben“. Zusammen mit Ihrer Religionslehrerin Astrid Ohla, die auch Pfarrerin ist, setzen sie sich ein Schuljahr lang damit auseinander. 

 

Emely Pleischl „Bei mir aus der Familie ist noch niemand gestorben. Ich habe all meine Omas und Opas noch und ziemliche Angst davor, dass da irgendwann etwas passiert. Ich habe gedacht, dass mich dieser Kurs ein wenig auf das Thema vorbereitet.“ 

 

Zudem, so berichten die Schülerinnen, sei der Kurs spannend aufgebaut. Sie schauen sich bei vielen Ausflügen vieles vor Ort an, wie z.B. Friedhöfe und Erwachsenen- und Kinderhospize. So  erhalten Sie Einblicke und Gesprächspartner, die sie als Einzelperson wohl nicht bekommen würden. 

 

Mit ihren Fragen zeigten sie uns gestern, dass sie bereits gut im Thema sind. Insbesondere hat uns gefreut, dass sie die Arche als einen fröhlichen Ort erwartet hatten: „Hier ist doch auch bestimmt immer gute Laune angesagt, oder?“. Wir selbst werben für diese Sichtweise. So ist der Alltag bei uns überwiegend. Es ist aber ungewöhnlich, dass wir bereits von außen so wahrgenommen werden. Chapeau!


The Dark Zone for Benefiz – fünfte Auflage im Kulttempel Oberhausen

Am 30. September 2017 hat im Kulttempel Oberhausen die bereits fünfte Auflage des Festivals „The Dark Zone for Benefiz“ stattgefunden, in deren Verlauf Anhänger des Musikgenres Gothic Dark Electro eine fantastische Partynacht gefeiert haben.

Die Live-Acts Schwarzschild, In Good Faith, Pre/Verse, Chrom, Noyce™, die DJs Hell-GE und Paradroid, die Projekte Polevisionen und Insanity Firedance sowie Gastmoderator Casi (RROYCE) haben allesamt für den guten Zweck performt. Ein besonderer Dank geht an Peter Jurjahn, Inhaber des Kulttempel Oberhausen und Sponsoren; Amazon Tattoo, Nachtplan, Jacques' Wein-Depot – Ivan Gantchev, Ingo Schwarz, Tiefgang-erleben, Frank Siebert, ohne dessen Unterstützung eine Veranstaltung in dieser Dimension überhaupt nicht durchführbar wäre.

Die Veranstalter und Moderatoren dieser Show, René Walden und DiDi Diebel, überbrachten im Januar in Begleitung von Hannah Feuer, kulinarische Bandbetreuerin und Koordinatorin, den symbolischen Spendenscheck an die Arche Noah. Tanja Baumgarten, stellvertretende Bereichsleitung, bedankt sich im Namen der Einrichtung herzlich für die großzügige Spende in Höhe von 1.810,50 Euro.

 

Für den 20. Oktober 2018 ist die sechste Auflage dieser Festivalreihe vorgesehen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!


Backen für die Arche Noah!

Zum wiederholten Mal haben sich zwei Schulklassen aus dem Eduard-Spranger-Berufskolleg in Gelsenkirchen-Buer  für die Arche Noah engagiert. Auf dem Weihnachtsmarkt in Buer wurden selbstgebackene Waffeln und Plätzchen verkauft. Der Erlös dieser Backaktion wurde in zwei Kinder-Standtafeln investiert, auf denen sich die jungen Gäste der Arche Noah künftig kreativ betätigen können.

 

Peter Raab, Lehrer am ESBK, hat dieses Projekt koordinierend begleitet. In Begleitung einiger Schülerinnen und Schüler hat er im Januar die Arche Noah besucht, um die Sachspende persönlich an Arche-Verwaltungsmitarbeiterin Dominique Polen zu überreichen und sich vor Ort über das Leistungsangebot der Einrichtung zu informieren.

Das Team der Arche Noah bedankt sich bei allen an diesem Projekt beteiligten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für diese starke Aktion!


Karneval ist Lebenslust und ...

... besteht aus vielen bunten Farben, Musik, Rhythmus, Tanz, Fantasie, Maskerade – insgesamt eine Riesenportion pralle Freude, die mit der dunklen Jahreszeit ein Ende macht.

 


Am Wochenende brachte das die Mini- und Juniorengarde der Karnevalsgesellschaft Gelsenkirchener Narrenzunft 1976 e.V. zur Arche Noah. Der Eingangsbereich des KBG wurde kurzerhand zu einer Bühne umfunktioniert.

 

Zu Melodien aus dem König der Löwen und den typischen Karnevalsmärschen ging dann die Post ab. Die jungen Damen gaben alles und in ihren Kostümen waren sie ein herrlicher Anblick.

 

Ein herzlicher Dank an alle Akteure und an Nicole Kempa, Sarah-Shrin Ritter und Jenns Kollatschni, die sich als Jugendwarte um die Nachwuchsarbeit in der Gelsenkirchener Narrenzunft einsetzen und an die Trainerinnen Melanie Szafarczyk, Romina Hasecke und Julia Fäseke..


"Uns geht´s gut ...


... und es freut uns, anderen helfen zu können!",

 

so hat uns Dirk Flottau erklärt, warum er sich für seinen 50. Geburtstag statt Geschenken eine Spende für die Arche Noah wünschte.

 

Seine Gäste begrüßte er bei seiner Feier in der Dampfbierbrauerei mit einigen Infos zur Arche und legte Informationsmaterial aus, das er von uns mitgenommen hatte. Die Spendenbox stellte er an einer exponierten Stelle auf. Sie füllte sich schnell.

 

Vorher hatte sich Dirk Flottau die Arche angesehen und sich vergewissert, dass er mit seiner Idee, für uns zu spenden, richtig liegt. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn überzeugen konnten. 

 

Direkt Anfang 2018 meldete er sich zur Übergabe: "Ich wünsche Ihnen und Ihrer Einrichtung ein erfolgreiches Jahr 2018 und viele engagierte Menschen und Spenden!" Wir sind uns sicher, dass wir mit ihm einen dieser Menschen gefunden haben. Herzlichen Dank!


Und läuft und läuft und läuft und …

Marathon ist ja immer dann, wenn es über weite Strecken geht. Neun Jahre Spendensammlung auf Facebook kann wohl als solch eine beachtliche Distanz gelten.

 

Claudia Breitwieser, die Seele des Projekts „Facebook-Spendenmarathon für die Arche Noah“, kam jetzt mit dem Sammelergebnis des letzten Jahres zu uns. Das Ergebnis von 2016 konnte die Community 2017 fast verdreifachen. Auch wegen Christian Amler, der am Jahresende mit einer beachtlichen Einzelspende dafür sorgte, dass die jetzige Jahreszahl und das Spendenergebnis in Euro gleichlautend waren. 2.018!

 

Dabei steht diese Einzelspende absolut nicht im Mittelpunkt. Viel entscheidender sind die Menschen, die mit 145 Einzelüberweisungen und mit sieben Daueraufträgen im letzten Jahr das Ergebnis ermöglichten. Und natürlich Claudia Breitwieser. Sie sorgt mit der Präsenz bei Facebook und ihren motivierenden Posts dafür, dass viele auf das Projekt aufmerksam werden und mithelfen. Claudia Breitwieser: "Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, mit dieser Spendensammlung etwas bewegen zu können. Ich stehe dahinter, weiß wo die Gelder hingehen und für was sie benutzt werden. Somit kann ich auch Andere motivieren mitzuspenden... Wir waren und sind immer sehr transparent, das heißt, jede einzelne Spendenüberweisung wird veröffentlicht, ganz egal welche Summe (auch wenn es nur 1 Euro ist). Ich freue mich auf das Jahr 2018 und hoffe auf viele Gleichgesinnte, die den Sinn für die Sache erkannt haben. Auch ich bedanke mich bei allen Unterstützern und Spendern."

 

Falls Sie sich an Claudias Aktion beteiligen wollen: https://www.facebook.com/Spendenmarathon.Kinderhospiz.Gelsenkirchen/